Die Welt vor der Linse – Luca Faccio

Mein Herz hat gesprochen, ich wollte unbedingt Fotograf werden

Eines bemerkt man sofort, wenn man sich mit Luca Faccio unterhält. Das wichtigste in seinem Leben sind ihm seine Arbeit, Fotografie und die Kunst. Geboren und aufgewachsen in Genua, beschäftigte sich zu Beginn seiner Ausbildung weder mit Fotografie, noch einer anderen Form von Kunst. Obwohl Kunst ihn auch in seiner Jugendzeit schon begeisterte, er besuchte sogar ein Kunstgymnasium, und immer ein wichtiger Teil seines Lebens war, studierte er Geschichte und Geografie …

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„Ich versuche immer dort zu sein wo etwas passiert, dass in die Geschichtsbücher eingehen könnte. Der Krieg im Irak wird sicherlich in die Geschichtsbücher eingehen, und ich war dort. Oder die Donnerstagsdemonstrationen in Wien anlässlich der Schwarz-Blauen-Regierung 2000. Ich hab‘ jede Einzelne fotografiert. 10 Jahre später trat man mit einer Foto- und Interviewanfrage an mich heran.“

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„Wir waren in zwei Autos unterwegs und zur Kommunikation hatten wir jeweils ein Walkie-Talkie dabei. Damals gab es ja noch keine Handys.  Wir wurden also von der Miliz aufgehalten und natürlich fanden sie auch die Walkie-Talkies. Man steckte uns in einen Raum, der komplett blutverschmiert war.  Wir fanden heraus, dass unsere Gegenüber Angehörige der faschistischen Ustascha waren und mussten sie davon überzeugen, dass wir lediglich Journalisten und keine Spione waren.“

Lesen Sie mehr im T3 – April 2011

 

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